Warum Frauen während der Wechseljahre zunehmen und wie du dem auf natürliche Weise entgegenwirken kannst

27. September 2024

Warum Frauen während der Wechseljahre zunehmen und wie du dem auf natürliche Weise entgegenwirken kannst

Die Wechseljahre, sind für viele Frauen eine Herausforderung – nicht nur emotional, sondern auch körperlich. Ein weit verbreitetes Phänomen ist die Gewichtszunahme. Wenn du feststellst, dass die Zahl auf der Waage trotz unveränderter Ernährung plötzlich steigt, geht das nicht nur dir so! Um diese Veränderungen besser zu verstehen, schauen wir uns die Ursachen und einige effektive Lösungsansätze an.

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Hormonelle Veränderungen und ihre Rolle bei der Gewichtszunahme

In den Wechseljahren verändert sich der Hormonhaushalt massiv. Besonders der sinkende Östrogenspiegel spielt eine zentrale Rolle bei der Gewichtszunahme. Östrogen beeinflusst den Fettstoffwechsel und die Fettverteilung im Körper. Mit abnehmendem Östrogen lagert der Körper mehr Fett im Bauchbereich ab.

Verlangsamter Stoffwechsel

Während der Wechseljahre sinkt der Grundumsatz, was bedeutet, dass dein Körper in Ruhe weniger Kalorien verbrennt. Einer der Hauptgründe ist der Verlust von Muskelmasse, der mit dem Alter zunimmt. Da Muskeln mehr Energie verbrauchen als Fettgewebe, führt dieser Verlust dazu, dass du weniger Kalorien benötigst. Kombiniert mit hormonellen Veränderungen kann dies zu einer schleichenden Gewichtszunahme führen, auch wenn du deine Ess- und Bewegungsgewohnheiten nicht geändert hast.

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Natürliche Wege zur Gewichtskontrolle in den Wechseljahren

Ok, kurz durchatmen, denn hier kommt die gute Nachricht: Du kannst aktiv etwas tun, um die Gewichtszunahme in den Wechseljahren zu kontrollieren. Hier sind einige natürliche Strategien, um deine Gesundheit zu fördern.

1. Ernährungsumstellung

  • Antioxidantienreiche Lebensmittel: Setze auf Obst und Gemüse, die reich an Vitaminen C und E sowie Zink und Selen sind. Diese Nährstoffe schützen deine Zellen vor den schädlichen Auswirkungen von oxidativem Stress, der während der Wechseljahre zunehmen kann.
  • Omega-3-Fettsäuren: Lachs, Makrele, Leinsamen und Walnüsse enthalten gesunde Fettsäuren, die Entzündungen reduzieren und die Insulinsensitivität verbessern können.
  • Ballaststoffe: Eine ballaststoffreiche Ernährung unterstützt die Darmgesundheit und hält den Blutzuckerspiegel stabil.

2. Körperliche Aktivität

  • Krafttraining: Der Aufbau von Muskelmasse durch Krafttraining ist in den Wechseljahren besonders wichtig. Mehr Muskeln bedeuten einen höheren Grundumsatz, was dir hilft, mehr Kalorien zu verbrennen – auch im Ruhezustand.
  • Ausdauertraining: Aktivitäten wie Walking, Radfahren oder Schwimmen fördern die kardiovaskuläre Gesundheit und verbrennen Kalorien. Zwei bis drei Mal pro Woche sind ideal.
  • Intervalltraining: Hochintensives Intervalltraining (HIIT) kann deinen Stoffwechsel ankurbeln und ist besonders effektiv, um Fett zu verbrennen.
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3. Schlaf verbessern

Die hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren können den Schlaf negativ beeinflussen. Zu wenig Schlaf führt oft zu einer Erhöhung des Stresshormons Cortisol, was die Fettspeicherung begünstigt.

  • Schlafhygiene: Sorge für eine entspannte Schlafumgebung und feste Schlafenszeiten, um deine Schlafqualität zu verbessern.
  • Melatonin: Dieses natürliche Schlafhormon kann durch Lebensmittel wie Kirschen, Hafer und Nüsse unterstützt werden.

4. Stressmanagement

Stress hat einen enormen Einfluss auf die Gewichtszunahme. Chronischer Stress erhöht das Cortisol, was die Fettspeicherung im Bauchbereich fördert.

Es gibt zahlreiche Atem- und Meditationstechniken, um das Stresslevel zu senken.

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